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kbo-Mitarbeiterin erfolgreich beim Ironman auf Hawaii gestartet

Leonie Rauch bringt Job, Leistungssport und Studium erfolgreich unter einen Hut

Ein sportlicher Traum ist wahr geworden: Leonie Rauch, stellvertretende Leitung der Controlling-Abteilung am kbo-ISK, hat beim legendären Ironman Hawaii erfolgreich gefinisht – und wurde dabei drittschnellste Deutsche in ihrer Altersklasse. Damit krönte sie eine außergewöhnliche Leistung, die zeigt, wie sich Karriere, Leistungssport und Studium miteinander vereinbaren lassen.

Organisationstalent auf und neben der Strecke

Leonie Rauch ist seit Kindheitstagen sportlich aktiv – der erste Triathlon liegt inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte zurück. Heu-te schafft sie es, Vollzeitjob, Studium und Leistungssport beeindruckend miteinander zu verbinden. In den intensiven Trainingsphasen standen bis zu 20 Stunden Sport pro Woche auf dem Plan. Dabei spielte strukturiertes Zeitmanagement eine entscheidende Rolle – beruflich wie sportlich. „Ohne Organisation würde das gar nicht gehen. Ich plane meine Woche am Sonntag durch – vom Training über die Arbeit bis zum Einkaufen. Das hilft mir, alles unter einen Hut zu bekommen“, erzählt sie vor der Abreise mit einem Lächeln. Ihre strukturierte Herangehensweise kommt ihr auch im Berufsalltag zugute: Im Controlling arbeitet sie unter anderen an Wirtschaftsplänen und Quartalsberichten – alles Aufgaben, bei denen Genauigkeit, Überblick, Ausdauer und Planungstalent gefragt sind. Neben Training, Beruf und Studium bleibt auch der Alltag gut organisiert: Freizeit ist bei Leonie bewusst eingeplant. Ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und kleine Pausen mit ihren beiden Katzen sorgen für Ausgleich und Regeneration.

Anerkennung und Rückhalt vom Arbeitgeber

Unterstützt wurde Leonie nicht nur von ihrem Ehemann, sondern auch von ihrem Arbeitgeber: Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum ermöglichte ihr flexible Arbeitszeitmodelle und zeigte sich in der Vorbereitung auf den Wettkampf möglichst unterstützend. „Wir sind sehr stolz auf Frau Rauch und gratulieren ihr herzlich zu dieser großartigen Leistung auf Hawaii“, betont Dr. Karsten Jens Adamski. „Ihr Beispiel zeigt auf beeindruckende Weise, wie Leistungsbereitschaft, Disziplin und Teamgeist aus dem Sport auch im Berufsleben wirken. Sie steht für das, was wir als Arbeitgeber fördern möchten – Engagement, Eigeninitiative und Leidenschaft.“ Die Athletin zeigt sich dem überaus verbunden: „Ich bin dem kbo-ISK wirklich dankbar, dass ich sogar in einer so arbeitsintensiven Phase einfach drei Wochen für den Ironman freibekommen habe. Das ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit.“ 

In den letzten Wochen vor dem Rennen stand noch einmal intensives Training auf dem Plan: Schwimmen, Radfahren, Laufen – dazu Krafttraining, Yoga und bewusste Regeneration. Auf Hawaii erwartete sie schließlich die wohl bisher größte sportliche Herausforderung ihres Lebens: 3,86 Kilometer im Wasser, 180,2 Kilometer auf dem Rad und 42,2 Kilometer Laufen – die gleiche Distanz wie die Männer, bei tropischen Temperaturen und starkem Wind. „Der Ironman ist ein reines Energiemanagement. Man muss wissen, wann und wie man mit Gels und Riegeln die Speicher nachfüllt, und durchgehend mental stark bleiben. Am Ende zählt der Kopf mindestens so viel wie die Beine“, sagt Rauch.

Vor einer Verletzung, die sie im Training leider zurückgeworfen hatte, hatte sie sich einen Platz unter den besten Zehn ihrer Altersklasse vorgenommen. Nach der verletzungsbedingten Pause stand für sie vor allem der Zieleinlauf bei Tageslicht und das Erlebnis auf Hawaii im Fokus – und genau das ist ihr gelungen. Danach standen ein paar Tage Erholung auf Hawaii an – ob der Muskelkater eine kleine Surfeinheit zuließ, war zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Im Namen der gesamten Belegschaft gratulieren wir Leonie zu dieser tollen Leistung.