Zum Seitenanfang

Größter Klinikneubau Oberbayerns

Nächster Bauabschnitt nimmt Gestalt an

Mit dem Neubau des kbo-Inn-Salzach-Klinikums wächst in Gabersee eines der größten Bauprojekte im bayerischen Gesundheitswesen. Mit insgesamt 663 Betten und einer Bruttogrundfläche von rund 49.000 Quadratmetern entsteht ein hochmodernes Klinikum.

Nun erreicht das Projekt mit dem dritten Bauabschnitt die nächste wichtige Etappe: Nach den vor-bereitenden Arbeiten entsteht in den kommenden Monaten der Rohbau des nächsten Gebäudeteils. Aktuell wird die Grundlage für das Gebäude geschaffen. Dazu werden zunächst die notwendigen Ver- und Entsorgungsleitungen im Erdreich verlegt. Anschließend wird eine sogenannte Perimeterdämmung eingebaut, die das Gebäude später gegen Wärmeverluste schützt. Darüber wird die Bewehrung eingebracht – ein tragendes Gerüst aus Stahl, das dem späteren Beton seine Stabilität verleiht. Der nächste große Meilenstein ist das Betonieren der Bodenplatte. Sie bildet das Fundament des Gebäudes und verteilt dessen Gewicht gleichmäßig auf den Untergrund. Sobald die Boden-platte fertiggestellt ist, beginnt der eigentliche Rohbau. Dann werden erstmals die späteren Dimensionen sichtbar, wenn Wände, Decken und Geschosse Stück für Stück heranwachsen. „Wir realisieren einen der größten Klinikneubauten im Freistaat. Jeder Bauabschnitt bringt uns unserem Ziel näher, für unsere Patientinnen und Patienten sowie unsere Mitarbeitenden eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur zu schaffen.“, betont Klinikgeschäftsführer Dr. Karsten Jens Adamski.

Der Neubau wird in insgesamt vier Bauabschnitten realisiert. Die ersten beiden Bauabschnitte sind bekanntlich bereits abgeschlossen. Für den dritten Bauabschnitt ist der Abschluss des Rohbaus im Frühjahr des kommenden Jahres vorgesehen. Im Anschluss folgen dann der Innenausbau, die technische Gebäudeausstattung sowie die Einrichtung der zukünftigen Stationen und Funktionsbereiche. Die Fertigstellung des Bauabschnitts ist für das Jahr 2029 geplant. „Insgesamt setzen wir beim Projekt auf zahlreiche Maßnahmen zur Energieeffizienz und Nachhaltigkeit: Dazu zählen Photovoltaikanlagen, begrünte Dachflächen sowie naturnahe Außenanlagen mit Heilgärten und Biotopen. Die Architektur trägt ebenso dazu bei, Ressourcen zu schonen. Kompakte Baukörper, multifunktional nutzbare Räume und eine optimierte Tageslichtnutzung reduzieren den Energie- und Flächenbedarf.“, erklärt Dr. Adamski und ergänzt: „Im Namen der Klinikleitung möchte ich allen Beteiligten danken, die dieses Projekt maßgeblich vorantreiben. Ebenso gilt dieser Dank allen Mitarbeitenden für ihr Verständnis hinsichtlich der zeitweiligen Unannehmlichkeiten, die eine Baustelle dieser Größenordnung mit sich bringt.“ Mit dem dritten Bauab-schnitt setzt sich die schrittweise Modernisierung unseres Klinikums planmäßig fort. Das fortschreitende Bauprojekt wird den Standort Gabersee in den kommenden Jahren weiter prägen und eine zeitgemäße Patientenversorgung sowie moderne Arbeitsbedingungen sicherstellen.